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Werner-Plan
Nach dem damaligen Ministerpräsidenten von Luxemburg Pierre Werner benannter und unter seiner Leitung 1969 ausgearbeiteter Plan zur Errichtung einer Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU). Dieser sah drei Stufen vor, deren erste auf eine Verringerung der Bandbreiten für die Wechselkurse abzielte, um die vollständige Konvertibilität der Währungen ohne Bandbreiten und vollständig freien Kapitalverkehr und eine Koordination der nationalen Politiken zu ermöglichen. Als zweite Stufe sollte ein Güter-, Personen- und Kapitalverkehr ohne Wettbewerbsverzerrungen realisiert werden. In der dritten Stufe sollten sodann Wirtschafts- und Währungspolitiken durch Übertragung nationaler Kompetenzen auf ein gemeinsames Organ vereinheitlicht werden. Die Ausführung des Planes scheiterte damals an den Problemen des internationalen Währungssystems H Europäische Währungsschlange).
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