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Wandelanleihe
Schuldverschreibung einer Aktiengesellschaft, die ab einem bestimmten Zeitpunkt mit oder ohne Aufzahlung in einem festgelegten Verhältnis in eine Aktie umgewandelt werden kann. Bei einem Umtauschverhältnis von beispielsweise 20:1 können 100,00-DM-Anleihe in eine 5,00-DM-Aktie umgetauscht werden. Wenn keine Zuzahlung erforderlich ist, kann der Inhaber der Schuldverschreibung dann einen Kursgewinn erzielen, wenn der Tageskurs der Aktie über 100,00 EUR liegt. Wenn dieser Wert nicht erreicht wird, verzichtet der Inhaber auf das Wandlungsrecht und erhält am Ende der Laufzeit die Rückzahlung des Nominalbetrages der Anleihe. Während der Laufzeit wird diese verzinst, meist mit einem etwas unter dem Marktzins liegenden Zinssatz. Wandelanleihen ermöglichen ähnlich wie Optionsanleihen Kursgewinne mit einer Absicherung durch den Rückzahlungs- und Verzinsungsanspruch durch die Anleihe.
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