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Venture Capital
Venture Capital ist die englische Bezeichnung für Wagniskapital.
Darunter versteht man Beteiligungskapital für wachstumsträchtige, eher kleine und mittelständische Unternehmen, die in innovative Technologien, wie z. B. Umweltschutz oder Computersysteme investieren. Häufig findet in diesem Zusammenhang eine Venture Capital-Finanzierung mit begleitender Managementberatung statt.
Es ist eine in den USA bereits sehr gebräuchliche und in Europa sich erst entwickelnde Form der Beteiligungsfinanzierung an wachstumsstarken Unternehmen, denen in der Regel Kreditsicherheiten wie beispielsweise Immobilien oder andere Vermögensgegenstände noch fehlen.
Mangels Venture Capital seitens der Banken wurde in Deutschland 1997 der Neue Markt eingerichtet, über den sich innovative und wachstumsstarke Unternehmen Eigenkapital beschaffen können.
Das Besondere am Venture Capital ist eine Kombination aus Mitbestimmung und unternehmerischer Beratung mit Risikokapitalbereitstellung.
Häufig folgt die Tilgung des Kapitals in späteren Zeiträumen durch den Verkauf der dann gestiegenen Anteilswerte am Markt. In den USA haben sich Anlagen zwischen fünf bis acht Jahren durchgesetzt.
Das Risiko eines Totalverlustes durch Konkurs des Unternehmens, an dem man sich beteiligt, ist beachtlich.
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