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Produktdifferenzierung
(engl. product differentiation) Produktdifferenzierung kann in zwei Formen auftreten: zum einen als Strategie im Rahmen der Produktpolitik und zum anderen als Wettbewerbsstrategie. Aus produktpolitischer Sicht geht es bei der Produktdifferenzierung um die Veränderung von bestehenden Leistungen im Absatzprogramm (p Absatz) von Unternehmen, um den unterschiedlichen Wünschen und Präferenzen von verschiedenen Kunden(gruppen) besser gerecht zu werden. Dabei wird das ursprüngliche Produkt nicht ersetzt (Produktvariation), sondern durch zusätzliche Ausführung ergänzt. Die Identifizierung homogener Teilmärkte im Rahmen der Marktsegmentierung bildet die Basis, um auf die Segmente abgestimmt Produktvarianten zu entwickeln und den verschiedenen Abnehmergruppen anbieten zu können. Die Kunden erhalten durch das differenzierte Angebot einen hohen Nutzengrad und haben somit einen geringeren Anreiz, auf Konkurrenzprodukte auszuweichen. Die Festlegung des Differenzierungsgrades stellt für Unternehmen eine komplexe Entscheidung dar, weil der Unternehmenserfolg nicht allein von der Schaffung hoher Kundennutzen abhängt, sondern vielmehr auch die Kosten und die Aktivitäten der Wettbewerber (Wettbewerb) zu berücksichtigen sind. Damit schließt sich die wettbewerbsstrategische Sichtweise der Produktdifferenzierung an. Es handelt sich hierbei um die bewusste qualitative Abhebung der angebotenen Sachgüter und/oder Dienstleistungen (Qualität) von Konkurrenzprodukten. Ziel ist es, einen einzigartigen Leistungsvorteil zu erreichen, der beispielsweise in einem unverwechselbaren Design, besserer technischer Ausstattung oder einem umfassenden Kundendienst besteht.
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