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Lombardkredit
(engl. securities collateral loan) Der echte Lombardkredit (auch Lombarddarlehen genannt) ist ein + Darlehen, das über einen festen Betrag lautet und in einer Summe ausbezahlt wird. Die Sicherung erfolgt gegen Verpfändung ( Pfändung) von beweglichen Sachen oder Rechten (z. B. Effektenlombard, Edelmetalllombard). Im Gegensatz dazu wird der unechte Lombardkredit als ein durch Verpfändung gesicherter Kontokorrentkredit (r Kontokorrent, Kredit) gewährt. In der heutigen Bankpraxis werden die Sicherheiten nicht verpfändet, sondern sicherungsweise abgetreten (Sicherungsabtretung). Damit ist der Lombardkredit mit Ausnahme des Effektenlombards heute praktisch bedeutungslos. Die Deutsche Bundesbank gewährte den + Kreditinstituten ebenfalls Lombardkredite im Rahmen der Lombardpolitik, welche die Diskontpolitik ergänzte. Diese Aufgabe der Geldmengensteuerung ist am 1.1.1999 an die Europäische Zentralbank übergegangen, die andere geldpolitische Instrumente nutzt.
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