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Konzentration
nennt man die Zusammenschlüsse von Unternehmen zu Konzernen oder die Zusammenfassung von Kapital bei Personen und Familien. Der Vorgang der Konzentration begann bereits im Hochkapitalismus (Kapitalismus) und führte zu Teilen der Theorie des Marxismus. Zunehmende Konzentration führt häufig zu einer höheren Anzahl von Monopolen und Oligopolen (Marktformen). Vorteile: Möglichkeiten der Rationalisierung; bessere Konditionen bei Finanzierung; höheres Gegengewicht zur Handelsmacht. Nachteile: Zu große Konzerne werden träge in ihren Reaktionen auf veränderte Marktbedingungen (Markt); aufwendige und teure • Organisation nötig; durch stärkere Machtposition mitunter Verringerung des Wettbewerbs, Preisvorteile werden nicht immer an die Abnehmer weitergegeben. Ergebnisse der Konzentration sind neben dem Konzern z.B. auch Kartell, IG (Interessengemeinschaft), Syndikat, Trust. Die Konzentration ist wegen ihrer möglichen Gefahrdung des Wettbewerbs einer Kontrolle durch die Kartellbehörden unterworfen (§ 24 GWB).
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