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Kapitalismus
ist die Bezeichnung für ein Wirtschaftssystem, in dem Kapital und Produktionsfaktoren sich in privater Hand befinden. Die einzelnen Unternehmen entscheiden selbständig über ihre eigene Planung (Gegensatz: Planwirtschaft), streben nach Gewinn und stehen untereinander im Wettbewerb. Ordnungspolitische Grundlage in der Bundesrepublik ist das Prinzip der sozialen Marktwirtschaft (siehe auch Wirtschaftswunder). Man unterscheidet den Frühkapitalismus (Renaissance, 14.-16. Jahrhundert; Fugger, Welser, Medici), den Hochkapitalismus (19. Jahrhundert) und den jetzt herrschenden Spätkapitalismus. In der Arbeitsverfassung der Bundesrepublik ist der Gegnerbezug zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern durch das Prinzip der Sozialpartnerschaft gemildert. Siehe auch Mitbestimmung, BetriebsverfassungsG.
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