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Humankapital

(engl. human capital) Unter Humankapital werden im Allgemeinen die für wirtschaftliche Aktivitäten relevanten Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse, das Wissen und Können von Individuen verstanden (siehe auch Humanressourcen Management). Damit spielt die wirtschaftliche Verwertbarkeit des privaten Wissens eine zentrale Rolle für die Höhe des Humankapitals. In der Volkswirtschaftslehre wird unter + Kapital als Produktionsfaktor gewöhnlich der Bestand an Sachkapital (Realkapital) in einer Wirtschaft verstanden. Es ist das Ergebnis der in der Vergangenheit vorgenommenen Investitionen. Analog zu diesem Kapitalbegriff resultiert Humankapital, obwohl keine physisch greifbare Größe, aus in der Vergangenheit getätigten Erziehungs und Ausbildungsinvestitionen (dazu gehören formale Ausbildung, wie Schule und Studium, Umschulung, ständige Weiterbildung, aktive Forschung und Entwicklung etc.), verbunden mit der Erwartung, die Produktivität bzw. «Rendite» (Einkommen, Prestige, Zufriedenheit etc.) zu steigern. Diese Art «Kapital» ist immer untrennbar an eine bestimmte Person gebunden (im Gegensatz zu Realkapital).

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