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Gewinn
(engl. profit, gain) Gewinn ist die Zunahme des Eigenkapitals aus Unternehmenstätigkeit innerhalb einer Periode (siehe auch Substanzerhaltung). Ursächlich für das Entstehen von Gewinn sind Erträge und Aufwendungen (Aufwand) als Beiträge zum Periodenerfolg (Gewinn oder Verlust). Sie stellen jeweils einzelne Erfolgsbeiträge aus Handelsgeschäften oder Bewertungsmaßnahmen dar. Wird z. B. ein Gegenstand über seinem Buchwert verkauft, entsteht in Höhe der Wertdifferenz ein Ertrag, der zuweilen unzutreffend auch als (Stück )Gewinn bezeichnet wird. Ehe aus Erträgen Gewinnbeiträge werden, müssen neben dem Buchwert des verkauften Gegenstandes auch die anderen Aufwendungen durch Erträge gedeckt sein. Deshalb ist es besser, den Ausdruck Gewinn nur für das periodische Unternehmensergebnis zu verwenden und stückbezogene Erfolgsbeiträge sachgerecht z. B. als Deckungsbeiträge zu bezeichnen. Deren Ermittlung liegt aber im Tätigkeitsbereich der Betriebsbuchführung und nicht in der hier zu behandelnden Finanzbuchführung. Die Ermittlung des Erfolges als Gewinn oder Verlust kann auf zwei Wegen erfolgen (siehe Abbildung).
Für den ersten Ermittlungsweg benötigt man die Daten aus der Inventur als/tatsächliche Stichtagsinformationen. Der zweite Ermittlungsweg ist die Zusammenfassung aller aufgezeichneten Erfolgsbeiträge eines Zeitraums im Rahmen der Gewinn und Verlustrechnung (GuV). Im System doppelter Buchführung (Doppik) führt die Anpassung der periodischen Aufzeichnungen an das Inventurergebnis letztlich zu demselben Ergebnis, einem Gewinn oder Verlust.
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