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Gesamtkapitalrentabilität
(engl. return an total investment) Die Gesamtkapitalrentabilität stellt einen relativen Gewinn dar; der Gewinn wird zu der Beziehungszahl Gesamtkapital ins Verhältnis gesetzt. Das Gesamtkapital besteht aus dem Eigenkapital und dem Fremdkapital. Letzteres kann kurz , mittel oder langfristig dem Betrieb gegeben sein; Fremdkapitalgeber sind Gläubiger. Fremdkapitalgrößen sind in ihrer Existenz sicher oder auch ungewiss; im letzten Fall wird von ungewissen Verbindlichkeiten gesprochen. Das Eigenkapital ist das Kapital der Eigentümer des Unternehmens. Im Falle einer . Aktiengesellschaft (AG) besteht das Eigenkapital aus dem gezeichneten Grundkapital, der Kapitalrücklage, den Gewinnrücklagen, dem Gewinn oder Verlustvortrag und dem Jahresüberschuss oder fehlbetrag. Bei einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) tritt an die Stelle des Grundkapitals das gezeichnete Stammkapital. Da im Nenner keine Kapitalaufteilung vorgenommen ist, also die Kapitalstruktur vernachlässigt wird, darf auch im Zähler die Auswirkung der Kapitalstruktur nicht enthalten sein.
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