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Geldpolitik
Gesamtheit aller Maßnahmen und Verfahren, die in einer Volkswirtschaft zur Ausstattung mit Geld und zur Regelung der Geldmenge getroffen werden. Ziel der Geldpolitik ist im erster Linie die Erhaltung der Geldwertstabilität, d.h. in der Regel ein moderates Ansteigen des Preisindexes. Träger der geldpolitischen Maßnahmen ist in Deutschland die Deutsche Bundesbank. Die Geldpolitik der Bundesbank ist einerseits zinsorientiert, andererseits geldmengenorientiert. Mit ihrem geldpolitischen Instrumentarium versucht sie beiden Richtungen gerecht zu werden. Die Bundesbank steuert vorrangig die Geldmarktzinsen, da sie der Meinung ist, dass hier ein Transmissionsmechanismus auf das gesamte Zinsniveau stattfindet, d.h., daß Veränderung im Geldmarktzins - wenn auch nicht im gleichen Umfang und eventuell mit zeitlicher Verzögerung (time lag) - auf die Zinsstruktur im Einlagen- und Kreditbereich durchschlagen wird.
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