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Geldanlage
Geldanlage ist die planmäßige und zielgerichtete Verwendung von Geld zur Erzielung eines Ertrages oder Wertzuwachses, zumindest aber zur Sicherung des realen Werts (Ausgleich der Geldentwertung). Ziel der Geldanlage bei Privatanlegern ist in der Regel das Treffen von Vorsorge für bestimmte Lebensund Notsituationen (z. B. Alters versorge, Familien Vorsorge, Ausbildung der Kinder, Sparen für Anschaffungen, Rücklagen für unvorhergesehene Notlagen u.a.). Neben diesen persönlichen gibt es auch noch grundsätzliche Anlageziele, die allen Anlegern gemeinsam sind und die als magisches Drei- oder Viereck der Geldanlage bezeichnet werden. Zu diesen allgemeinen Anlagezielen gehören:
Sicherheit der Anlage: Hierbei handelt es sich um die Frage, wie hoch das Risiko einer bestimmten Anlageform ist.
Rentabilität der Anlage: Dabei geht es darum, wie hoch die zu erzielenden Erträge, Gewinne bzw. Wertsteigerungen sind.
Liquidität der Anlage: Der Anleger entscheidet sich für eine Anlageform auch danach, wann er über die Mittel verfügen kann. Unter Umständen wird die Entscheidung für eine Geldanlage auch gefällt nach Möglichkeiten zur Steuerersparnis. Nach den persönlichen Anlagezielen und nach der persönlichen Gewichtung bei den allgemeinen Anlagezielen entscheidet sich dann, welche Geldanlage für welchen Anleger besonders geeignet ist.
Die häufigsten Formen der Geldanlage sind:
Einlagen bei Kreditinstituten, wie Depositen ( Sichteinlagen und Termineinlagen), Spareinlagen und Sparbriefe
Lebensversicherungen
Bausparverträge
Anlagen in Effekten (Wertpapieren und Derivate), hierzu zählen auch Investmentfonds
sonstige Geldanlagen (z. B. in Edelmetalle, Antiquitäten, Kunstgegenstände oder Immobilien)
Eine Reihe von Geldanlagen mit Versorgungszielen wird staatlich gefördert (Vermögenswirksame Leistungen).
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