|
|
Diversifikation
Die Grundidee in jeglicher Geldanlage ist der Grundsatz der Risikomischung.
So besteht z.B das Portfolio eines Investmentsfonds aus einer Vielzahl verschiedener Wertpapiere. Jedes einzelne Wertpapier birgt neben Chancen auf Kursgewinne auch Risiken, die zum einen im Wertpapier selbst liegen und als »titelspezifische Risiken« bezeichnet werden.
Zum anderen resultieren Gefahren aus der Entwicklung der einzelnen Wertpapiermärkte (Asset-Klassen-Risiko) und des Weltaktienmarktes
insgesamt (Gesamtmarktrisiko). Die ersten beiden Risikoarten können durch eine richtig verstandene, systematische Diversifikation vollständig beseitigt werden, die dritte nicht. Da die ersten beiden Risikoarten nicht zwingend getragen werden müssen, »zahlt« der Markt dafür auch keinen Risikozuschlag.
Somit tragen Anleger, die das titelspezifische und das Asset-Klassen-Risiko nicht wegdiversifizieren, Risiken, für die sie keinen Renditeaufschlag erhalten.
Eine systematische Diversifikation führt also dazu, dass das Risiko eines Portefeuilles geringer ausfällt als der gewichtete Durchschnitt der Risiken seiner Einzelpositionen.
siehe auch unter:
>>> horizontale Diversifikation
>>> laterale Diversifikation
>>> vertikale Diversifikation
<< vorhergehender Begriff |
|
nächster Begriff >> |
|
|
|
|
|
|