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Arbeitslosigkeit
Die Bundesanstalt für Arbeit definiert Arbeitslose als Arbeitssuchende, die in der Hauptsache als Arbeitnehmer tätig sein wollen, nicht arbeitsunfähig erkrankt sind und nicht als Arbeitnehmer, Heimarbeiter, mithelfende Familienmitglieder oder Selbständige beschäftigt sind. Die Arbeitslosenquote gibt das Verhältnis der registrierten Arbeitslosen zur Zahl der abhängig Beschäftigten an. Sie gilt als Maßzahl für die Ausschöpfung des Arbeitskräftepotentials. Man unterscheidet 1. Fluktuationsarbeitslosigkeit (auch: friktioneile A.) durch kurzfristige Anpassungsschwierigkeiten, Arbeitsplatzwechsel oder Umschulung; 2. saisonale Arbeitslosigkeit durch Beschäftigungsschwankungen in Branchen, deren Produktion von der Jahreszeit abhängig ist (z.B. Landwirtschaft und Baugewerbe); 3. konjunkturelle Arbeitslosigkeit durch allgemein schlechte Geschäfts- und Beschäftigungslage; 4. strukturelle Arbeitslosigkeit durch langfristige Veränderung in einzelnen Wirtschaftsbereichen, z.B. durch neue Technologien oder Auslandskonkurrenz.
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